Zeittafel
- Vor 1200 Entstehung des Vorgängerbaus der Ritterkapelle. An der Stelle der Ritterkapelle sollen Ritterturniere stattgefunden haben
- 1249, 1254, 1275 Erste urkundliche Erwähnungen von Pfarrern in Haßfurt
- 1327 Erste urkundliche Erwähnung einer Marienkapelle, des Vorgängerbaus der heutigen Ritterkapelle
- 1363, 1364 Erstmalige Erwähnung einer Pfarrkirche intra muros (heutige Pfarrkirche St. Kilian) zusätzlich zur Marienkapelle durch Papst Urban V. und Albrecht von Hohenlohe in Ablassbriefen
- Ab ca. 1390 Errichtung des Chores der späteren Ritterkapelle
- 1406 Urkundliche Bezeichnung der Marienkapelle als Pfarrkirche
- 1431-1455 Bau des Langhauses
- Bis 1466 Abschluss des Gesamtbaus der Ritterkapelle
- 1466-1495 Errichtung der Westempore
- 1603–1605 Umfangreiche Renovierung unter Fürstbischof Julius Echter: Erhöhung und Einwölbung des Langhauses, Errichtung der äußeren Strebepfeiler, Umgestaltung des Westportals im Renaisancestil
- Nach 1632 Errichtung eines hölzernen Türmchens mit barocker Kuppel auf dem Dach
- 1758 Erstmalige Verwendung des Namens "Ritterkapelle" durch den fürstbischöflichen Archivar Johann Oktavian Salver
- Um 1780 Nicht ausgeführter Restaurierungsplan von Stadtpfarrer Johannes Bucher
- 1856–1865 Renovierung des Chores durch Carl v. Heidloff. Nicht realisierte Pläne für einen dreischiffigen Umbau mit zwei Prachttürmen
- 1878–1882 Errichtung des heutigen Hochaltars im Chor nach Plänen Heideloffs
- 1884 Ausmalung der Chorwände mit dem Kreuzweg durch den Bamberger Dekorationsmaler Franz-Josef Seidlein
- 1889–1890 Weitere Umgestaltungen durch Anton Dorner; Ersatz des hölzernen Türmchens durch einen steinernen Dachreiter
- 1945 Zerstörung des Heideloffschen Chorfensters "Maria in der Strahlenglorie" durch eine Fliegerbombe
- 1960-1966 Entfernung zweier Seitenaltäre und der Kanzel aus der Neugotik
- 2006-2010 Umfassende Restaurierung durch Dr. Jürgen Lenssen (Würzburger Domkapitular); kontroverse Einfügung moderner Elemente in die Innenausstattung

