Ritterkapelle Haßfurt
Kapelle zu Unserer Lieben Frau
Die Ritterkapelle ist die wichtigste Sehenswürdigkeit Haßfurts. Ihre kulturelle Bedeutung reicht weit über die Region hinaus. Am spätgotischen Chor prangt ein einzigartiger dreireihiger Kranz von 230 Wappen zumeist fränkischer Adelsgeschlechter. Dichter wie Ludwig Braunfels, bekannt durch seine großartige Übersetzung des Don Quichotte, verewigten die Ritterkapelle in ihren Reisebeschreibungen. [11, S. 152 ff.]
Deutschlandweite Bekanntheit erlangte die Ritterkapelle im 19. Jahrhundert durch die – letztlich gescheiterten – massiven Ausbaupläne des Königlichen Konservators Carl Alexander von Heideloff.
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Aktuelles
- 12.08.2026 → Wappen und Geschichte der Familie Stauffenberg aktualisert am 15.08.2026
- 10.08.2026 → Wappen und Geschichte der Familie Rotenhan
- 05.08.2026 → Chorfenster: Maria in der Strahlenglorie aktualisert am 10.08.2026
- 28.07.2026 → Bürgerproteste gegen Altarinsel, Stele und Kreuzweg aktualisert am 14.08.2026
- 21.07.2026 → Kreuzweg von Franz-Josef Seidlein (1884)
Inhalt
Aufwendige Renovierungen haben im Laufe der Jahrhunderte die Kirche nicht nur vor dem Verfall bewahrt, sondern auch den Charakter der Kirche verändert, so die Renovierung durch Julius Echter (1603-1605), Carl Alexander von Heideloff (1856-1864), Anton Dorner (1889-1890) und schließlich Dr. Lenssen (2006-2010). Diese und andere wichtige Ereignisse werden in der "Chronik" ausführlich beschrieben.
Große Aufmerksamkeit wird Carl Alexander von Heideloff gewidmet: Sein Leben, die Renovierung der Ritterkapelle, seine Kontroverse mit dem Würzbuger Domvikar Nikolaus Reininger und seine nicht umgesetzten Ausbaupläne.
Ein großer Teil des Inhalts beschäftigt sich mit der Architektur und den Kunstgegenständen der Ritterkapelle.
Schließlich widmet sich diese Seite auch der Heraldik der zahlreichen Wappen im Inneren und an der Außenseite der Ritterkapelle.
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